Reisewarnung für den Irak
Reisewarnung für den Irak

Irak - Hauptstadt Bagdad
Vor Reisen nach Irak wird gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird geraten, das Land zu verlassen.
Für die Region Kurdistan-Irak, vor allem die Städte Arbil, Sulaymanya und Dohuk, wird diese Reisewarnung aufgrund einer vergleichsweise besseren Sicherheitslage eingeschränkt.
Für unvermeidbare Geschäftsreisen nach Bagdad gilt, dass diese nur in als gesichert geltende Bereiche führen dürfen und auf der Basis eines professionellen Sicherheitskonzepts durchzuführen sind.
Trotz einer statistisch verbesserten Sicherheitslage bleibt der Aufenthalt in Irak gefährlich. Bei Anschlägen und Feuergefechten, insbesondere in Bagdad und in den Gebieten nördlich von Bagdad bis nach Mossul und Kirkuk, kommen monatlich immer noch mehrere hundert Menschen ums Leben. Eine besondere Gefährdung geht von Sprengfallen aus, die an Straßenrändern installiert und deren Zünder durch vorbeifahrende Fahrzeuge ausgelöst werden. Zwischen irakischen Sicherheitskräften auf der einen und unterschiedlichen militanten Gruppen auf der anderen Seite kommt es täglich zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Auch wahllose Anschläge durch Selbstmordattentäter finden immer wieder statt. In den an die Region Kurdistan-Irak grenzenden Städten Kirkuk und Mossul und in deren Umgebung bestehen hohe und zunehmende Sicherheitsrisiken. Die staatlichen Sicherheitskräfte haben die Verantwortung von den multinationalen Streitkräften übernommen, sind aber verschiedenen Berichten zufolge, u.a. wegen eingeschränkter Einsatzfähigkeit und unklarer Loyalitäten, nicht immer schutzfähig oder -willig. Das Risiko von Entführungen ist unverändert sehr hoch. Ausländer und die sie begleitenden Personen sind in besonderem Maße gefährdet. Im ganzen Land gilt offiziell weiter der bereits 2004 verhängte Ausnahmezustand.
Ganzen Bericht beim Auswärtigen Amt.
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